• Leitbild

Richtlinien wissenschaftliches Arbeiten

Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zur Vorgehensweise im Falle wissenschaftlichen Fehlverhaltens

Wissenschaftliche Arbeit beruht auf Grundprinzipien, die in allen Ländern und in allen wissenschaftlichen Disziplinen gleich sind. Allen voran steht die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen. Ehrlichkeit ist zugleich ethische Norm und Grundlage der Regeln wissenschaftlicher Professionalität, d. h. guter wissenschaftlicher Praxis. Unredlichkeit widerspricht fundamental den Grundsätzen und dem Wesen wissenschaftlicher Arbeit und stellt eine große Gefahr dar. Sie kann das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft ebenso untergraben wie das Vertrauen der Wissenschaftler untereinander zerstören, ohne das erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit nicht möglich ist. Unredlichkeit von Einzelpersonen kann nicht vollständig verhindert oder ausgeschlossen werden. Erforderlich ist aber, dass jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler sich einzeln und im Rahmen seiner wissenschaftlichen Institution die Normen guter wissenschaftlicher Praxis bewusst macht und sie in ihrem täglichen handeln anwendet.


Die Richtlinien folgen den Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten der Universität zu Köln. Sie sind dem Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln angepasst und beruhen auf den Vorschlägen der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten in den Hochschulen. Formulierungen der genannten Texte sind teils mittelbar teils unmittelbar in diese Richtlinien des Instituts für Wirtschaftspolitik eingegangen, die vor Verabschiedung durch die Rektoren mit den Mitarbeitern des Instituts diskutiert wurden.