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Frau Susanna Kochskämper
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Weltwirtschaftskrise - Ursachen und Folgen (WS 2010/2011)

Thematik
Die Weltwirtschaftskrise, die 2008 auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt ihren Anfang nahm, ist der stärkste wirtschaftliche Einbruch seit der Großen Depression 1929. Weltweit ist die Wirtschaftsleistung zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit angestiegen, und die Finanzmärkte sind noch immer fragil, was die aktuellen Turbulenzen innerhalb der Europäischen Währungsunion zeigen. Es ist wichtig, die Hintergründe der Weltwirtschaftskrise zu verstehen, um politische Handlungsoptionen gegeneinander abwägen zu können. Das gilt nicht nur für Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, sondern auch für Bürger, die als die Betroffenen entscheiden müssen, welchen Politikern sie zustimmen. In der prominent besetzten Ringvorlesung werden diese Hintergründe analysiert und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zentrale Fragestellungen werden den Zuhörern in kompakter Form zugänglich gemacht. Im Anschluss an die Veranstaltungen bietet sich jeweils die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk vor dem Hörsaal die Thematik in informellen Gesprächen zu vertiefen.

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Leitung
Die Ringvorlesung wird organisiert vom Institut für Wirtschaftspolitik (iwp) an der Universität zu Köln. Das iwp wurde 1950 als unabhängiges Wirtschaftswissen-schaftliches Forschungsinstitut von Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Müller-Armack, dem geistigen Vater der Sozialen Marktwirtschaft, und Dr. h.c. Franz Greiß gegründet. Die vorrangige Aufgabe des Instituts liegt in der Untersuchung aktueller grundlegender Probleme im Bereich der Wirtschaftspolitik. Das besondere Augenmerk gilt dabei ordnungspolitischen Fragestellungen und den für eine funktionsfähige Soziale Marktwirtschaft erforderlichen institutionellen Rahmenbedingungen. Ein gemeinnütziger Fördererkreis unterstützt die Arbeit des Instituts. Die Ringvorlesung wird im Rahmen der Förderinitiative „Dialog Wissenschaft und Praxis“ der Hanns Martin Schleyer-Stiftung gefördert.

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Vortragsprogramm

20.10.2010
Weltwirtschaftskrise: Herausforderung für Wissenschaft und Politik
Prof. Achim Wambach, Ph.D.,
Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln (iwp)

27.10.2010
Ursachen der Weltwirtschaftskrise I: Die Krise auf dem
US-amerikanischen Immobilienmarkt

Prof. Dr. Johann Eekhoff,
Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln (iwp)

03.11.2010
Ursachen der Weltwirtschaftskrise II: Finanzmarktakteure
Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen,
Center for Financial Studies (CFS), Goethe-Universität Frankfurt

10.11.2010
Ursachen der Weltwirtschaftskrise III: Gibt es Ähnlichkeiten zur großen Depression?
Prof. Dr. Albrecht Ritschl,
Economic History Department, London School of Economics

17.11.2010
Bewältigung der Krise I: Konjunkturpakete I und II
Prof. Dr. Roland Döhrn,
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

24.11.2010
Bewältigung der Krise II: Bankenstabilisierung
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof,
Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen, Universität Hohenheim

01.12.2010
Bewältigung der Krise III: Wirtschaftsstabilisierung? Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt!?
Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Hellwig,
Max Planck Institute for Research on Collective Goods

08.12.2010
Folgen aus der Krise I: Crisis in the euro area, what happened, what follows?
Prof. Jean Pisani-Ferry, Bruegel

15.12.2010
Folgen aus der Krise II: Makro-prudenzielle Regulierung
Prof. Dr. Claudia M. Buch,
International Macroeconomics and Finance, Universität Tübingen

12.01.2011
Folgen aus der Krise III: Staatsverschuldung
Prof. Dr. Clemens Fuest,
Oxford University Centre for Business Taxation

19.01.2011
Lehren für das Wirtschaftssystem: Krise der Marktwirtschaft?
Prof. Dr. Carl Christian v. Weizsäcker,
Max Planck Institute for Research on Collective Goods

26.01.2011
Lehren für die Wissenschaft: Krise der Volkswirtschaftslehre?
Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner,
Swiss Institute of International Economics and Applied Economic Research, University of St. Gallen

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